Müllsammelaktion im Klinkengrund am 25. April

Engagement sichtbar machen – und Fragen offen ansprechen

Am 25. April 2026 wurde im Klinkengrund wieder gemeinsam Müll gesammelt.

Unter den Beteiligten waren engagierte Unterstützerinnen und Unterstützer aus verschiedenen Einrichtungen:
Mitarbeitende der Wohnungsgenossenschaft BEWOG packten mit an – sogar die Geschäftsführerin selbst war wieder dabei. Auch aus der Kita „Tausendfüssler“ kamen Leitung, Kolleg:innen sowie eine Mutter mit Kind. Das Familienzentrum „Im TRollberg“ beteiligte sich ebenfalls zum wiederholten Male mit Leitung, Kollegin und Nachwuchs sowie einer migrantischen Familie. Weitere Einzelpersonen schlossen sich unterwegs an.

Auch aus dem Klinkengrund selbst waren einige Anwohnende vertreten: zwei Seniorinnen und ein Herr, die Verantwortung für ihr Wohnumfeld übernahmen.

Diese Aufzählung macht nachdenklich.

Gemeinsam wurde gesammelt, gebückt, gegriffen: Zigarettenkippen, Glas, Papier und weiterer Müll. Auffällig war, dass es insgesamt etwas weniger zu sammeln gab als bei früheren Aktionen – ob dies (auch) mit dem bislang kühlen Wetter zusammenhing!?

Sichtbar wurde vor allem eines:
Diejenigen, die da waren, haben einen Unterschied gemacht.
Sie haben gehandelt – statt wegzuschauen, statt Verantwortung weiterzugeben oder auf andere zu verweisen. Die hier gezeigten Müllsäcke zeigen das quantitative Maß.

Ganz nebenbei entstanden Gespräche am Wegesrand, es wurde hingeschaut, wahrgenommen, miteinander gesprochen. Einige Klinkengrunderinnen und Klinkengrunder wurden aufmerksam.

Und gleichzeitig bleibt eine Frage, die ausgesprochen werden darf:
Warum engagieren sich bislang vor allem Einzelne – und vergleichsweise wenige Menschen direkt aus dem Stadtteil selbst?

Diese Frage richtet sich nicht an Einzelne, sondern an alle, die hier leben oder wirken. Denn ein sauberes Wohnumfeld entsteht nicht durch einzelne Aktionen, sondern durch viele kleine Entscheidungen im Alltag.

Müllsammelaktionen können ein Anfang sein. Sie machen sichtbar, was liegen bleibt – und sie können dazu einladen, Verantwortung anders zu verteilen.

Die nächste Aktion ist bereits vorgemerkt: am 10. Oktober 2026.
Vielleicht wird sie wieder ein Anlass sein, gemeinsam aktiv zu werden – und auszuprobieren, wie sich mehr Menschen angesprochen und verantwortlich fühlen können.

Ideen dazu sind ausdrücklich willkommen.

Dana Forderer,

Quartiersmanagerin des Klinkengrundes

Quartiersmanagement

Dana Forderer
klinke1

Hans-Marchwitza-Str. 1
14806 Bad Belzig

ACHTUNG NEU: 01515 8427748
  qm@soziale-stadt-klinkengrund.de

Öffnungszeiten
Dienstag 10 – 12 Uhr
Donnerstag 13 – 15 Uhr

Stadt Bad Belzig

Herr Bein
Wiesenburger Str.6
14806 Bad Belzig

  033841 / 94-705
  bauverwaltung@bad-belzig.de

Top